Phidippus regius – Springspinne

Hallo Freunder der Sonne,

ich habe wieder ein paar Neuigkeiten zu meinen kleinen Springspinnen. Ich hatte ein Pärchen gekauft um sie später zu Züchten und nun ist es später^^
Ich habe Sie erfolgreich paaren können und seit etwa 2 Wochen habe ich einen Kokon im Behälter. Seit heute bewegen sich sogar kleine Spinnen in dem Gespinst. Um ehrlich zu sein waren sich schon vor einer Woche dabei sich zu bewegen, aber heute fangen Sie an sich im Netz frei in alle Richtungen (meist in Richtung Wärme) zu bewegen. Sie sind winzig, kleiner als ein Stecknadelkopf. Jetzt warte ich darauf, dass Sie das Gespinst der Mutter verlassen, damit ich Sie in einzelne kleine Gefäße setzen kann (Medizinbecher mit Deckel).

Dazu habe ich mir auch noch 5 weitere kleine Phidippus regius gekauft um später mit ihnen weiter zu züchten. Damit möchte ich schon früh frisches Blut in die Zucht bringen. Die 5 Kleinen sind leider auch nur noch 4, weil mir ein Missgeschick passiert ist. Ich dachte eigentlich, dass mir sowas nie passiert, aber es ging dann schneller als ich gucken konnte. Ich wollte nach dem füttern den Deckel auf den Becher machen. Ich jage dazu die Spinne meist nach unten, aber diese war so schnell wieder oben dass ich nicht mehr reagieren konnte. Jetzt sind es nur noch 4, aber auf die passe ich sehr gut auf.

Mitlerweile werden die 4 Kleinen auch schon größer und lange dauert es nicht mehr bis Sie groß genug sind für die Zucht. Aber jetzt erstmal abwarten bis der eigene Nachwuchs größer geworden ist. Dann kann ich die kleinen Babyspinnen in einzelne Gefäße setzen. Dann kann ich auch gucken wieviele Eier das Weibchen nun eigentlich beim ersten Kokon gelegt hat.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Peucetia lucasi – Luchsspinne

Hallo Freunde der Sonne,

auf meinem Youtube Kanal konnte man Sie ja schon sehen und jetzt folgt eine kurze Einschätzung zu den Tieren. Wer das Video gerne nochmal sehen möchte, kann gerne auf den Link klicken: DER LINK!

Mitlerweile leben die Tiere schon 3 Tage bei mir und erfreuen mich jeden Tag aufs Neue. Ich habe sie ja in verschienen Größen bekommen. Die größten sind etwa so groß wie ein 1Cent Stück, die kleinen etwa wie ein Stecknadelkopf. Mich hatte direkt überrascht, dass Sie beim füttern direkt zwischen Jungtieren der einen Art und kleinen Drophila (Fruchtfliegen) unterscheiden können. Keine Aggressionen gegen Artgenossen und auch keine Fehlsprünge auf Artgenossen die wie Beute aussehen. Aktuell habe ich Sie wie im Video noch in den 2 Behältern. Obwohl ich die größeren Expemplare gleich am Tag des eintreffens in einen etwas größeren Behälter umgesiedelt habe. Nicht weil ich Angst davor hatte, dass die Größeren sich auf die Kleinen stürzen könnten, sondern damit ich eine direkte Auswahl habe für den Auszug ins Terrarium.

Erstmal habe ich einen 30er Würfel fertig gemacht für die Tiere. Da ich sehr viele Tiere bekommen habe werde ich wohl noch expandieren bzw. auf weitere Terrarien verteilen. Ich bin gespannt wie es mit den adulten Tieren wird. Sie sollen sich ja gegenseitig tollerieren, wenn sie gut gefüttert werden. Auch wenn ich schon anderes gelesen habe.Aber ich vertraue dem Züchter von dem ich die Tiere bekommen habe. Die eigenen Erfahrung werde ich dann ja eh machen.

Mit dem füttern funktionieren die kleinen Drosophila sehr gut, aber ich werde später, wie vom Züchter empfohlen, auf Goldfliegen umsteigen. Die muss ich natürlich auch noch Züchten. Meine anderen Tiere, wie die Ameisen und die Springspinne, werden sich darüber genauso freuen.

Also mal schauen was die Zeit so bringt. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
Cliff

Jungferngecko Zickenkrieg! Lepidodactylus lugubris

Einen wunderschönen Tag wünsche ich!

Lange ist es her, dass ich mir Jungferngeckos (Lepidodactylus lugubris) gekauft habe. Erst 2 auf einer Messe und dann 2 Tage später nochmal Privat. Alles war geplant. Erst ziehen die 4 in das Terrarium das für meine Springspinne (Phidippus otiosus) gedacht war ein und sobald die Spinne groß genug ist zieht Sie in Ihr großes zu Hause um. Dann würden die Jungferngeckos mit in das Terrarium der Pfeilgiftfrösche (Dendrobates auratus) einziehen. So einfach gedacht und dann das erwachen. Die 2 Geckos die ich Privat gekauft hatte waren schon etwas älter und größer. Damit stellte sich unerwartet Ärger ein. Hat man die Tiere doch in Videos und auf Fotos ganz harmonisch nebeneinander fressen und liegen sehen. Bei mir ging jeden Abend die Post ab. Die größte hat alle verjagt die ihren Lieblingsplatz in beschlag nehmen wollten und später sogar alle im Umkreis dieses Platztes. Ich muss dazu sagen, dass mir klar war das es Revierverhalten gibt und sie sich eine Rangordnung aneignen werden. Also war die Konsequenz, die große muss ausziehen. Gesagt getan. Doch plötzlich ging das ganze von vorne los. Die nächst Größere fing an aufzumucken. Also auch ausgezogen und ab zu den Fröschen. Somit waren beie Geckos die ich Privat gekauft hatte aus dem kleinen Terrarium ausgezogen. Ab da war alles tutti, aber dann… Die Kleinen fingen jetzt doch tatsächlich auch an. Mitlerweile ist mir klar, dass egal wie alt, die Größte immer das Sagen hat. Nun zanken die beiden kleinen sich eben im kleinen Cube ab und zu an, aber Sie sind leider zu klein um Sie in das Große Terrarium zu setzen. Die findet man da drin nie wieder. Und die Größeren Geckos sind da drin schon kaum zu finden. Dafür gibt es keinen, naja wenn Brei geschleckt wird gibts auch mal bissel zank, Ärger mehr im Terrarium. Ich hatte erst Angst, dass die Geckos die Frösche vielleicht beim Brüten stören würden, aber mitlerweile bin ich mir sicher, dass Das nicht der Fall ist. Denn die Frösche machen munter weiter. Meine Springspinne wächst auch gemütlich weiter, sodass es nicht mehr lange dauern kann, bis die kleinen Geckos auch in das große Terrarium umziehen müßen.

Hier ist die erste Stänkertante zu sehen. Die hat sich einen neuen Platz im Froschterrarium gesucht. Sogar mit Höhle. Aber Sie ist jetzt auch ne ganz liebe geworden.

 

Und hier haben wir den neuen Hahn oder eher Henne im Stall. Denn bei den Jungferngeckos handelt es sich um Tiere die sich durch Parthenogenese Fortpflanzen können. Das heißt, dass sie sich eingeschlechtlich, also ohne Männchen, vermehren können. Das ganze wird auch Jungfernzeugung genannt, woher die Tiere vermutlich den Namen abgeleitet bekommen haben.

Dendrobates auratus Männchen ruft! (Gelege)

Wieder habe ich was interessantes zu verkünden. Mein Auratus Pärchen hat sein erstes Gelege. Ich kann nicht sagen ob es alle schaffen, denn es heisst ja das die ersten Gelege alle verpilzen. Es sind gut 7-8 kleine Galatkugeln zu sehen. Davon sind 3 deutlich größer als die anderen und es ist ein Inhalt zu erkennen. Ich hoffe es wird was. Aber das Männchen kümmert sich um das Gelege und bewässert es regelmäßig. Dabei hüpft er durch das Terrarium bis zur Wasserstelle und ruft. Ich habe den Ruf mal versucht aufzunehmen. War garnicht so einfach ^^

 

Man kann es hören und sehen. Er und Ich haben alles gegeben^^